Artikel auf Squat.net zur Festspielwoche im Dezember

Festspielwoche zum Erhalt der Roten Flora
In dieser Woche beginnt in Hamburg eine Festspielwoche zum Erhalt der Roten Flora. Hintergrund ist ein drohender Angriff auf das Projekt ab März 2011. Bereits seit Anfang des Jahres gibt es Vollversammlungen und Treffen zur aktuellen Situation. Im Januar diesen Jahres fand eine erste Vollversammlung mit über hundert Teilnehmer_innen statt. In der Einladung wurden verschiedene Fragestellungen für kommende Auseinandersetzungen formuliert: „Die Geschichte der Flora ist geprägt von praktischen Interventionen und auch ein Kampf um deren Erhalt wird solche Formen annehmen. Die militante Verteidigung wird z.B. ein wesentlicher Aspekt unmittelbar vor und nach einer Räumung sein. Dies wird, wie auch andere Formen der Solidarität, kein Selbstläufer sein, sondern muss sich jenseits von Verbalradikalität entwickeln. Die Erfahrungen dafür lassen sich aus der Praxis aktueller Kämpfe von anderen Projekten oder Politikfeldern ziehen. […] Uns interessiert, wo wir Bedingungen und Verknüpfungen für die Möglichkeit politischer Interventionen herstellen können. Der Kampf gegen Sexismus, Antisemitismus, Rassismus oder Nationalismus, das selbstkritische Bewußtsein von diesen Macht- und Herrschaftsstrukturen durchwoben zu sein und dieses Verhältnis zum Gegenstand und Ausgangspunkt zu machen, ist für uns ein untrennbarer Bestandteil einer Kampange für den Erhalt der Flora. Das, wofür wir Postionen ergreifen und die Verhältnisse im Alltag, denen wir uns verweigern wollen, stehen für uns im Zentrum dessen, was wir mit der Flora verteidigen wollen.“
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