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Durchsuchung im Schanzenbuchladen
Am 11. Mai 2011 wurden wir aufgrund eines Beschlusses des Amtsgerichts Hamburg durch Beamte des LKA durchsucht. Ziel war es, die Ausgabe Nr. 161 der ZECK zu beschlagnahmen. Aufhänger war laut Beschluss ein Artikel auf Seite 10, der angeblich zu rechtswidrigen Taten aufruft. Dem Beschluss lässt sich entnehmen, dass wegen dieses Artikels ein Verfahren wegen Aufrufes zu Straftaten gegen Unbekannt läuft. weiterlesen
Das Kollektiv der Buchhandlung im Schanzenviertel
Erklärung des Plenums der Roten Flora zur Durchsuchung des Schanzenbuchladens
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florawaende
florawaende.wordpress.com
Ein Blog mit Fotos der Plakatwände an der Roten Flora von Marily Stroux, Hinrich Schulze, Günter Zint, Klaus und vielen anderen.
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Videobericht von http://feuerloescher-tv2.blogspot.com
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„Stadt wurde selbst gemacht“: Versuch eines zusammenfassenden Berichtes und einer autonomen Einschätzung der Demo am 30. April und des Gefahrengebietes im Schanzenviertel rund um den 1. Mai in Hamburg. Von einigen an der Demonstration beteiligten auf Indymedia veröffentlicht.
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Der Kongress: Right to the City
Das Hamburger Netzwerk „Recht auf Stadt“ lädt ein zur kollektiven Verwirrung, Begegnung, und Zerstreuung. Über verschiedene Orte der Stadt verteilt, findet vom 2. bis 5. Juni 2011 jede Menge Geplantes & Ungeplantes statt. Seid dabei und: * bildet Situationen & Banden * streift durch die Stadt & diskutiert durch die Nacht * feiert auf dem Asphalt & analysiert den städtischen Abgrund * zerlegt die eigene Praxis & rettet das utopische Potential * kommt zum Recht-auf-Stadt-Kongress und bringt Eure Nachbarinnen und Nachbarn mit.
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Nachtrag zur Hausbesetzung in Altona am 23. April. Mit einer politischen Bewertung und Rechtshilfetipps für Betroffene. Am kommenden Sonntag, dem 8.5. um 18 Uhr, findet ein Treffen in der Roten Flora (1.OG), um sich auch auf juristischem Wege mit Anwält_innen gegen Verfahren zur Wehr zu setzen. Sagt allen, die ihr kennt und die dabei waren bescheid, damit möglichst alle Betroffenen kommen! Dieses Treffen ist nur für die von Repression Betroffenen gedacht, an nicht Dagewesene können die Informationen dann weitergeben werden.
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Das Nachbereitungstreffen zur Demo am 30.4. findet auf vielfachen Wunsch nicht diese, sondern nächste Woche am Ort und Zeitpunkt der letzten Male statt. Erzählt das bitte weiter und kommt zahlreich, damit die nächsten Demos noch größer und spektakulärer werden und die Gefahrengebiete wackeln.
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Solierklärung aus Köln
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Route geändert, Seitentransparente erlaubt: Von der Hamburger Innenbehörde wurde eine Änderung der Route verfügt. Da in den sich selbst erfüllenden Gefahrenprognosen der Innenbehörde rund um den 1. Mai mit einem hohen Anteil gewaltbereiter Teilnehmer_innen gerechnet wird, wurde die Demo weg von Davidstraße über Zirkusweg zur Bernhard-Nocht-Straße umgelenkt. Weshalb die Polizei nun grade eine besondere Bedrohung der Davidwache annimmt und nicht z.B. des nun zu durchquerenden Neubauglasfassadenviertels bleibt ihr Geheimnis. Grund ist wohl eher die generelle Praxis Bannmeilen um Polizeireviere bei Demonstrationen einzurichten. Das solches Vorgehen der Innenbehörde zur Beschränkung von Demonstrationen unzulässig und unverhältnismäßig ist, sehen inzwischen offenbar teilweise selbst Gerichte so. Aufgrund eines aktuellen Urteiles, in dem die Gefahrenprognosen der Polizei angezweifelt wurden, sind keine Auflagen gegen Seitentransparente am 30.4. erlassen worden! Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde dies begrüsst und gleichzeitig die mögliche Einrichtung eines Gefahrengebiets verurteilt. Mit selbigem sollen Auseinandersetzungen im Schanzenviertel nach der Demonstration verhindert werden. Das solche Repression nur weiteren Widerstand befördert, hat sich bereits nach zahlreichen Schanzenfesten gezeigt. Zur Demonstration selbst wurde heute für eine breite Unterstützung des Demonstrationskonzeptes, mit zahlreichen Kundgebungen und Choreographien unterschiedlicher Spektren vor verschiedenen Projekten und Konfliktorten geworben. Mehrere tausend Menschen werden erwartet und sollen vom Schanzenviertel über St. Pauli nach Altona ziehen, wo vor kurzem das Autonome Centrum Altona besetzt und anschließend geräumt wurde. Stadtteilinitiativen und Projekte vom Gängeviertel, über Areal, NO BNQ, den Bewohner_innen der Esso Häuser, Mietenwahnsinn stoppen, Altopia und der Altonaer Plattform gegen Verdrängung, forderten heute die Einstellung dieser Verfahren und erklärten ihre Teilnahme an der Demonstration und ihre Solidarität mit dem Wagenplatz Zomia und der Roten Flora.
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Musikvideo „Flora bleibt unverträglich“ von Keldy mit einigen Aufnahmen aus alten und neuen Besetzungstagen

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Videobericht von der Finanzamt Besetzung in Altona

http://www.feuerloescher-tv2.blogspot.com
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„Flora bleibt!“ Ein solidarischer Filmbeitrag zur Geschichte von Häuserkämpfen und Repression von Community Video. Der Zusammenschnitt verbindet die Auseinandersetzungen um die Eckhofstraße in Hamburg mit dem Konflikt um die Hafenstraße, historischen Filmdokumenten, Zeichentrick und Musikvideos, als filmische Collage mit dem Fazit: Auch eine mögliche Räumung der Roten Flora in den nächsten Monaten würde nicht widerstandslos verlaufen. Die Warnung der Videoproduzent_innen: „Der Versuch, soziale Konflikte gewaltsam zu lösen, zieht Widerstand, Solidarisierung und militante Gegenwehr nach sich. Das sollte sich der Hamburger Senat, auch in Bezug auf die Rote Flora, hinter die neoliberalen Löffel schreiben.“

Part1 | Part2
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Das besetzte Haus in Altona wurde gegen 24 Uhr geräumt. Bereits am Nachmittag wurde der Zugang zum Haus, begleitet durch Pefferspray und Schubserreien durch die Polizei blockiert. 40 Leute blieben im Haus, hielten Redebeiträge, einige warfen Flugblätter auf die Straße oder machten mit Feuerwerk auf sich aufmerksam. Rund um das Gebäude demonstrierten insgesamt ca. 200 Leute ihre Solidarität. Ein_e Besetzer_in erklärt auf Indymedia: „Hiermit ist es nicht vorbei! Das war erst der Anfang! Für weitere Autonome Stadtteilzentren in Altona, Hamburg und anderswo! Wir kommen jedenfalls wieder! Zomia bleibt und Flora erst recht!! Nazis in Bremen blockieren! Wir freuen uns auf einen heissen 30.4./1.5.!!“
Bericht im Abendblatt
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Am 23.04. um 17.30 Uhr wurde in Hamburg-Altona das ehemalige Finanzamt in der Großen Bergstraße 264 besetzt. In diesen Räumen soll ein Autonomes Stadtteilzentrum entstehen. Das Haus steht offen, Menschen sind vor Ort und freuen sich über Besuch und Beteiligung. Es gibt Vokü, Musik und Getränke – für die kommenden Tage ist vorgesorgt! Nehmt euch euer Recht auf Stadt! Mehr Infos
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Am Ostersonntag, den 24.04.2011, ab 20:00 Uhr, werden draußen auf der Treppe am Haupteingang der Roten Flora mehrere Filme gezeigt. Zuschauerraum wird der Bürgersteig sein. Natürlich umsonst, Spenden werden an den nichtkommerziellen Verleiher weitergegeben. Die Filme sind: Hausbesetzung Eckhofstraße, ein Zusammenschnitt von Hafenstraßenfilmen und „9 Tage hinter Barrikaden“ zur militanten Verteidigung eines besetzten Hauses in Kopenhagen.
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Folgende Route ist angemeldet worden: Auftakt Rote Flora, Schulterblatt, Schanzenstr., Ludwigstr., Sternstr., Feldstr., Wohlwillstr., Talstr., Simon-von-Uetrecht-Str., Hein-Hoyer-Str., Reeperbahn, Davidstr., Bernahrd-Nocht-Str., Balduinstr. Silbersacktwiete, Reeperbahn, Holstenstr., Chemnitzstr., Hospitalstr., Große Bergstrasse, Abschluss zwischen Ikea und Bahnhof Altona Google-Maps
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Sperrgebietsverordnung abschaffen: In St. Georg wurde ein Flugblatt veröffentlicht, zu Vertreibung und den Protesten gegen die Verstärkung der Repression gegen Sexarbeit und eine Verlagerung der Straßenprostitution von St. Georg, als Verschärfung einer Verdrängungspolitik gegen unerwünschte Bevölkerungsgruppen. Die Demonstration am 30. April unterstützt die Forderungen von Sexarbeiter_innen gegen polizeiliche Repression und städtische Vertreibungspolitik.
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Aktionstag: Nach der juristischen Verhinderung eines drohenden Geisterspieles, findet am 23.4. der Aktionstag „Flora bleibt!“ im Rahmen des St. Pauli Heimspieles gegen Werder Bremen statt. Alle sind eingeladen sich an entsprechenden Choreografien und der Mobilisierung für die überregionale Demo am 30. April zu beteiligen. Infos und Aufrufe
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In Ottensen wurde symbolisch ein Autonomes Zentrum Altona eröffnet: „Das selbstverwaltete Stadtteilzentrum versteht sich selbst als Kontrapunkt gegen die von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt angestoßenen Gentrifizierungsprozesse“. Mit der Aktion wird u.a. zur Demonstration am 30.4. mobilisiert. „Die Demo wird um 15 Uhr an der Roten Flora starten und in Altona enden. Kommt nach Hamburg! Für 1,2,3, viele autonome Zentren in Hamburg und anderswo! “
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Vom Mitmach-Pappen-Häuser-Block ist ein eigener Aufruf erschienen. Aktivist_innen rufen auf in Pappkostümen, als Darstellung eines umkämpften Projektes oder städtischer Konflikt an der Demo teilzunehmen. Am 27.4. gibt es einen öffentlichen Basteltermin in der Roten Flora.
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Der Aufruf zur Demonstration des Vorbereitungsbündnis ist erschienen. Die Rote Flora wird am Tag der Demonstration bereits früher geöffnet sein und ab 15 Uhr gibt es von dort Programm und weitere Informationen. Aufruf als PDF, 2 Seiten
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Wir benötigen dringend Schlafplätze für die Demonstration am 30. April. Dies betrifft die Nacht von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag. Bitte meldet euch wenn ihr Platz habt unter der Adresse schlafplaetze@gmx.de.
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Von St. Pauli Fans ist ein Aufruf zur Roten Flora und der Demonstration am 30.4. veröffentlicht worden. Im Rahmen eines Aktionstages und einer Choreografie zur Flora zum Heimspiel am 23.4. wird er im Millerntor zur Mobilisierung verteilt. St Pauli Fanaufruf
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Das nächste Vorbereitungstreffen zur Demonstration findet nicht am ursprünglichen Ort, sondern im CENTRO SOCIALE statt. Dort wird u.a. der Aufruf verabschiedet und die Route festgelegt.
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Die Demonstration vom 30. April startet um 16 Uhr von der Roten Flora und wird an unterschiedlichen Projekten und Konfliktorten in St. Pauli und Altona halt machen um diese zu unterstützen. Für den darauf folgenden Tag, wird zu einer gemeinsamen Anreise nach Bremen aufgerufen um den dortigen Naziaufmarsch zu verhindern.
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„Sind sie am 30. April nicht verschwunden, wird geräumt!“
Bild plant „Mai-Randale“ und fragt „Was kommt da bloß auf unsere Stadt zu?“. Bezirksamtleiter Markus Schreiber hat in der heutigen Ausgabe die Räumung des Wagenplatzes Zomia angekündigt: „Sind sie am 30. April nicht verschwunden, wird geräumt!“. Zur überregionalen Demonstration für den Erhalt der Roten Flora und autonomer Projekte, will die Innenbehörde mehrere Hundertschaften aus anderen Bundesländern anfordern. Die Kampagne „Flora bleibt unverträglich“ hingegen, fordert alle auf, sich solidarisch zu zeigen, eine mögliche Räumung des Wagenplatzes Zomia zu verhindern und die überregionale Demonstration gegen kapitalistische Stadtentwicklung und Gentrifizierung mit eigenen Inhalten zu füllen.

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