Die Front entsteht als bürstende Bewegung

Nachdem eine Klobürste als „Schlagwerkzeug“ beschlagnahmt wurde, ist diese zum Symbol des Protestes gegen das Gefahrengebiet in Hamburg geworden. Neben Böllern, die als „Sprengstoff“ bezeichnet wurden, und einem erfundenen Angriff auf die Davidwache, nur eine weitere Kuriosität des derzeitigen politischen Law and Order-Kurses der SPD.

Das Gefahrengebiet ist eine Machtdemonstration des Senates um von den bestehenden politischen Konflikten abzulenken. Doch jeden Tag gehen hier Menschen auf die Straße und machen damit nicht nur die Absurdität der Stadt im Ausnahmezustand deutlich, sondern fordern auch ein Ende der Stadt als kapitalistische Beute.

Wo Innensenator Neumann im Innenausschuß feststellt “Es wäre ein Adelsschlag für diese Verbrecher, ihnen politische Motive zu unterstellen. Es handelt sich um schnöde Kriminelle” und der innenpolitische Sprecher der CDU Wolfgang Bosbach zu dem inszenierten Angriff auf die Davidwache sagt „dann erinnert das an Ereignisse, die wir nur aus der RAF-Zeit kennen“, da nehmen wir den Fedehandschuh … Moment … die Fedebürste auf. Gefahrengebiete raus aus den Köpfen. Für die ideologische Abrüstung in Politikergehirnen und des Sicherheitsstaates.

  • Twitter
  • Facebook